Produktmeldungen

Bild: Clariant
Clariant AG
Zulassung für Lebensmittelkontakt
Die Clariant AG mit Sitz in Muttenz BL hat von der EU die Zulassung für nachwachsende Reiskleiewachs-Additive in Kunststoffen mit Lebensmittelkontakt erhalten. Grundlage hierfür ist eine positive Sicherheitsbewertung der EFSA. Die Produktlinie Licocare RBW von Clariant gilt nun als nachhaltige und konforme Lösung für Anwendungen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, in der gesamten europäischen Kunststoffindustrie. Licocare RBW wird als Additiv für transparente Kunststofffolien für Lebensmittelverpackungen eingesetzt, die für den Kontakt mit nicht fetthaltigen Lebensmitteln bestimmt sind. Die Zulassung umfasst Anwendungen bei Raumtemperatur und darunter, einschliesslich Heißabfüllung und Erhitzen auf bis zu 100 °C für bis zu zwei Stunden. Zuvor haben bereits die FDA und die japanische Lebensmittelbehörde eine Zulassung erteilt. (DS)
Greiner Packaging
Becher mit recyceltem PS-Anteil
Seit dem ersten Quartal 2026 produziert Greiner Packaging in Diepoldsau SG erstmals K3-Becher mit einem Anteil an mechanisch recyceltem Polystyrol (rPS) für den Schweizer Markt. Möglich wird dies durch die Installation einer neuen Produktionsanlage am Standort, die es erlaubt, den Einsatz von PSNeumaterial deutlich zu reduzieren. Ziel ist es, das gesamte K3MultipackSortiment, das in der Schweiz häufig bei Joghurt und anderen Milcherzeugnissen zum Einsatz kommt, schrittweise auf diese nachhaltigere Lösung umzustellen. Dadurch lässt sich der CO₂-Ausstoss gegenüber bisherigen K3-Multipack-Bechern aus Polystyrol um rund 10 Prozent senken. Die Einführung ist für das erste Halbjahr 2026 geplant. Die Einführung erfolgt nicht allein: Gemeinsam mit Schweizer Milchverarbeitern setzt Greiner Packaging auf eine marktrelevante, lokal verankerte Lösung. (DS)

Bild: Greiner

Bild: Schelling
Schelling AG
Display zur Produkteinführung
Für den strategischen Schritt der Apothekenmarke Orthomol in den Detailhandel und Drogeriemärkte entwickelte die Schelling AG mit Sitz in Rupperswil AG eine Launch-Lösung. Das Display übersetzt die medizinische Kompetenz der Marke in ein modernes Lifestyle-Umfeld und dient zur Einführung des neuen Energy-Produkts im hochfrequenten Wettbewerbsumfeld. Die Lösung auf der Viertelpalette greift die Formsprache der schlanken Produktdose konsequent auf und maximiert so die visuelle Präsenz auf minimaler Fläche. Die markentypische Farbgebung signalisiert sofortige Wiedererkennung. Das Display fungiert dabei als zentrales Bindeglied einer umfassenden Marketingstrategie. (DS)
BVS Verpackungs-Systeme AG
Effiziente Flowpack-Lösung
Die Läckerli Huus AG mit Sitz in Frenkendorf BL hat eine Flowpack-Anlage des Typs Futura 500 Servo mit verlängertem Einlaufband installiert, die von der BVS VerpackungsSysteme AG mit Sitz in Urdorf ZH geliefert wurde. Die Maschine ermöglicht es, die Produkte direkt nach dem Überzug zu verpacken, ohne dass eine Zwischenlagerung erforderlich ist. Bei der Umsetzung wurde sowohl die grosse Formatvielfalt des Sortiments als auch die Tatsache, dass das Bedienpersonal zuvor keine Erfahrung mit Flowpack-Anlagen hatte, berücksichtigt. Mit der neuen Anlage konnte der Aufwand im Verpackungsprozess deutlich reduziert werden. Die direkte Verarbeitung führt zu einer höheren Verpackungsqualität, einer verbesserten Kennzeichnung und stabilen, kontinuierlichen Abläufen. (DS)

Bild: BVS

Bild: Pawi
Pawi AG
Metallisierung für Premiumverpackungen
Für den Premiumverpackungsmarkt hat die Pawi AG mit Sitz in Winterthur die Gloss & Green-Technologie (TransMet) eingeführt. Gloss & Green ermöglicht einen metallischen Premiumeffekt auf Karton, ohne im Endprodukt eine dauerhafte Kunststoffschicht zu hinterlassen. Der entscheidende Unterschied zwischen klassischer Metallisierung und Gloss & Green liegt im Materialaufbau: Bei der traditionellen Metallisierung ist der Karton dauerhaft mit einer Kunststofffolie verbunden, während Gloss & Green einen monomateriellen Karton erzeugt, der vollständig recyclingfähig ist. Traditionelle Metallisierung von Karton basiert dagegen auf Laminierung mit Kunststofffolie. Die Technologie ist für den Einsatz im Spirituosensegment und in der Kosmetikbranche geeignet, aber auch für Premium-Lebensmittel – ohne das Risiko von Greenwashing. (DS)