Mitraten
Stifte raus, Verpackungsquiz!
Immer wieder begegnen der „Packreport“-Redaktion Fachbegriffe, die auf den ersten Blick vertraut klingen, sich aber nicht von selbst erklären. Und wir sehen gar nicht ein, warum wir allein rätseln sollen. Raten Sie mit! Die Auflösungen finden Sie neben dem Impressum.
01 → Ein Klappenhahn ist …
A) Ein Sensor, der die Funktion von Klappen an Verpackungsmaschinen überwacht und im Störungsfall „kräht“.
B) Ein Absperrventil an Verpackungen: Das Drehen des Hahns bewegt eine Klappe, die den Weg durch das Ventil freigibt oder schließt.
C) Ein Begriff für die Abbildung von Hühnern auf Eierkartons.
02 → Das Wort Produktauslage bezeichnet …
A) Die Präsentation von Produkten (oder leeren Verpackungen) in einem Schaufenster.
B) Eine spezielle Form wetterfester Präsentationskartons für Marktstände.
C) Die Ablage geschnittener Produkte nach einer Verpackungsstanze.
03 → Wer eine C-Welle sucht, schaut am besten …
A) In Verpackungen aus Wellpappe. Die C-Welle bezeichnet eine Form der gewellten Zwischenschicht.
B) In Verpackungsmaschinen. Grob gesagt, handelt es sich um eine Kurbelwelle.
C) In Testanlagen für Getränkekartons. Die definiert ausgelöste Flüssigkeitswelle dient der Prüfung der Dichtigkeit (engl. consistence).
04 → Blanking bezeichnet …
A) Eine Funktion an Druckmaschinen, die sicherstellt, dass bestimmte Flächen unbedruckt bleiben.
B) Eine Funktion aus der Automatisierung, mit der eine Maschine in den Leerlauf geschaltet wird.
C) Eine Funktion von Sicherheitslichtgittern, die bestimmte Bereiche des Schutzfelds ausblendet.
05 → Unter Drop-in-Kunststoffen werden verstanden …
A) Kunststoffe, die auf eine Verpackung aufgebracht und vor der Fertigstellung wieder entfernt werden.
B) Biobasierte Kunststoffe, die genauso aufgebaut sind wie herkömmliche.
C) Kunststoffe mit weniger als 30 Prozent Rezyklatanteil.
06 → Stapelkräfte nennt man …
A) Den vertikalen Druck, die von einem Stapel ausgeht, zum Beispiel einem Kartonstapel.
B) Umgangssprachlich Mitarbeiter im Lager.
C) In der Wirtschaftlichkeitsrechnung die Kraft, die notwendig ist, um eine bestimmte Menge Lagergut zu bewegen.
07 → Was ist Serialisierung?
A) Die durchgehende individuelle Markierung einzelner Verpackungsexemplare, etwa von Getränkeflaschen.
B) Der Übergang von einem Verpackungs-Prototypen zu höheren Auflagen.
C) Die Marketingstrategie, dieselbe Verpackung in Varianten aufzulegen – ein Beispiel sind die verschiedenen Cover des Taylor-Swift-Albums „The Life Of A Showgirl“.
08 → Weißunterdruck ist …
A) Im Verpackungsdruck die Tatsache, dass bestimmte Weißtöne mit einigen Bar Unterdruck verarbeitet werden müssen.
B) Die Marketingschreibweise des Forschungsvorhabens „Weiß unter Druck“, das sich mit dem schwindenden Weißpapieranteil in Altpapiercontainern befasst.
C) Der Druck einer weißen Fläche etwa auf braunem Papier, um darauf dann farbig zu drucken.
09 → Und Kolli …
A) Ist ein anderes Wort für Packstücke (von italienisch Collo).
B) Bezeichnet einen Mix (eine Collage) verschiedener Verpackungen.
C) Steht im Marketing umgangssprachlich für Verpackungen mit Sammelwert (Collectibles), etwa Getränkedosen mit Fußballerporträts.