Mitraten

Stifte raus, Verpackungsquiz!

Immer wieder begegnen der „Packreport“-Redaktion Fachbegriffe, die vertraut klingen, sich aber nicht von selbst erklären. Und wir sehen gar nicht ein, warum wir allein rätseln sollen. Raten Sie mit! Die Auflösungen finden Sie neben dem Impressum.

01 → Ein Einpöster ist …

A) Eine Warensendung mit genau einem Produkt (einem Posten).

B) Eine Maschine, die E-Commerce-Sendungen mit Adressetiketten versieht und postversandfertig macht („einpostet“).

C) Ein Begriff aus dem Packaging Valley, also aus Süddeutschland, für Maschinen, die von einer Person (einem Posten) bedient werden können.

02 → Das Wort Schlechtband bezeichnet …

A) Ursprünglich ein spezielles Förderband der historischen Verpackungsmaschinen-Marke „August Schlecht“, inzwischen – als Gattungsbegriff – auch vergleichbare Bänder.

B) Ein Förderband, das hinter einer Prüfinstanz die nicht korrekt etikettierten oder verpackten Produkte aus dem Verpackungsprozess transportiert.

C) Fehlerhafte Banderolen.

03 → Offshore-Verpackungen sind …

A) Verpackungen, die für die Bedingungen auf hoher See gemacht sind.

B) Verpackungen, die im (Übersee-) Ausland hergestellt und nach Deutschland importiert werden.

C) Verpackungen aus anderen Ländern, die in Deutschland nicht verwendet werden dürfen, weil sie den hiesigen Vorschriften nicht entsprechen.

04 → Ein Lagebild ist …

A) Die aktuelle Situation in einem Verpackungsbetrieb, von der Menge der Rohstoffe im Lager bis zur Menge der auslieferungsfertigen Ware auf der Rampe.

B) Die festgelegte Anordnung von Sekundärverpackungen (etwa Versandkartons) auf einer Tertiärverpackung (etwa einer Palette).

C) Die KI-generierte Störmeldung moderner Verpackungsmaschinen, die nicht nur den Grund der Störung nennt, sondern den genauen Ort zeigt und Anleitungen zur Behebung bereitstellt.

05 → Die Nestbarkeit bezeichnet …

A) Die Fähigkeit von Verpackungs-Werkstoffen, an einzelnen Stellen und genau begrenzt andere Werkstoffe einzubinden, die dann als „Nester“ bezeichnet werden.

B) Die Fähigkeit eines Verpackungs-Werkstoffes, sich zu „Nestern“ für die passgenaue Aufnahme von Produkten formen zu lassen, etwa von Eiern.

C) Die Fähigkeit von Verpackungen, im Leerzustand ineinander gestapelt zu werden.

06 → Unter Schlegelflaschen versteht man …

A) Die bauchigen Bierflaschen der Bochumer Craftbeer-Marke „Schlegel“.

B) Weißweinflaschen mit schlankem Hals.

C) Flaschen aus dem im Ruhrgebiet üblichen „Hammer-&-Schlegel-Gedeck“: einer Flasche Exportbier („Hammerflasche“) und einer Flasche Pilsener („Schlegelflasche“).

07 → Als Stickies gelten …

A) Leicht ablösbare Etiketten.

B) Klumpen zusammenklebender Gläser in Altglas-Containern.

C) Klebrige Störstoffe in der Altpapierverarbeitung.

08 → Und Butzenabfall bezeichnet …

A) Ein Abfallstück, das durch Extrusionsblasformen entsteht (von Butzen = einem Wort für bestimmte Halbzeuge).

B) Verpackungen, die durch Druckfehler unbrauchbar sind (von Butzen = einem Wort für Fehlstellen im Druck durch Fremdkörper auf der Druckform).

C) Obstabfall zwischen den Verpackungen in der Gelben Tonne (von Apfelbutzen = einem Wort für Kerngehäuse).

09 → Unter Kaskadierung wird verstanden …

A) Eine Form der Produktpräsentation, für die gestapelte Verpackungen mit jeder Lage von unten nach oben etwas weiter nach hinten gerückt werden.

B) Die Hintereinanderschaltung mehrerer Module im Maschinenbau.

C) Eine Form der Befüllung von Verpackungen mit losem Schüttgut (etwa Erbsen). ●